{Photography} Gran Canaria #2

Hola! :-)
Hier ist also nun der zweite Teil unseres Gran Canaria Urlaubs. Ich erzähle euch in diesem Post etwas darüber, wie wir die Ausflüge, die wir unternommen haben, fanden. :-)

Segeln auf dem größten Partykatamaran

Den ersten Ausflug, den wir gemacht haben, führte uns auf den Atlantik mit dem Segelkatamaran.
Um in den Hafen der Nachbarstadt zu kommen, wurden wir am Nachbarhotel abgeholt. Das sorgte zunächst für Verwirrung bei all denen, die an der Haltestelle einsteigen wollten. Verwirrung deshalb, weil an dieser Haltestelle unzählige Busse hielten. Alle mit verschiedenen Reiseteilnehmern, die teils kaum Englisch konnten und uns nicht wirklich sagen konnten, dass sie eine ganz andere Tour leiteten und wir noch warten müssten. Zudem war unser Bus ca. 15 Minuten zu spät.
Als der Bus inklusive Reiseleiter ankam, überprüfte dieser die Anwesenheit mit unserer Quittungen und einer Liste, auf welcher er die eingestiegenen Teilnehmer abhakte.
Nun konnte es also losgehen in den Hafen von Puerto Rico, wo wir direkt zu dem Segelkatamaran gebracht wurden.
Wir sind gemütlich an der Küste von Gran Canaria vorbeigesegelt, bis wir kurz hinter Puerto de Mogán gehalten haben und nun ins Wasser durften. Verrückt, oder? Einfach vom Katamaran in den Atlantik zu springen. Natürlich haben wir uns das nicht entgehen lassen! :-)




Ich hätte übrigens niemals gedacht, dass schwimmen so unfassbar anstrengend sein kann! Da es auf dem Meer sehr windig ist, ist der Wellengang auch sehr sehr stark. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich nie vorran kam, als ich geschwommen bin. Es war so kraftaufreibend, wie ich es niemals gedacht hätte!
David wollte in unserem Urlaub einmal Jetski fahren und bei diesem Ausflug bot sich die Gelegenheit. Für 30 € durften wir ca. 10 Minuten fahren. Dafür wurden wir vom Katamaran mit einem Boot abgeholt. Es schien, als hätten die Veranstalter einige zeitliche Probleme. Zumindest ist das meine Erklärung für das unmögliche Verhalten dieser. Wir wurden vom dem Boot auf ein Bananaboot mitten auf dem Meer gesetzt, teilweise ohne Schwimmwesten. Dort warteten wir, bis der Veranstalter mit einem Jetski zurückkam. David und ich wurden aufgefordert auf das Jetski zu springen (ja wirklich springen, ohne Weste, oder Sonstiges, was einem Sicherheit bietet). Ich bekam anschließend von einer anderen Person die Schwimmweste. Nun wurde uns forsch auf Spanisch erklärt, wie man Jetski fährt. Hätten wir keine Grundkenntnisse in Spanisch gehabt, hätten wir die 10 Minuten wohl damit verbracht, herauszufinden, wie man voran kommt. Anschließend durften wir in den 10 Minuten einen kleinen Parcours fahren. Einen gefühlten Kilomenter von unserem Katamaran entfernt, wurden wir von dem Veranstalter dazu aufgefordert die Schwimmwesten auszuziehen und zurück zu schwimmen. Schockiert sprangen wir also ins Meer und schwommen zurück.
Um uns von der Unfreundlichkeit des Personals zu erholen, haben wir uns wieder auf unsere Plätze gesetzt und etwas getrunken ( Getränke waren während des Ausflugs inklusive) bis wir dann auf dem Rückweg in den Sonnenuntergang gesegelt sind, was super schön anzusehen war. :-)


Besonders gefallen hat mir der 'Entertainer' auf dem Katamaran. Er konnte super Deutsch, Englisch, Niederländisch und Spanisch und war wirklich witzig. Er hat uns ganz locker erklärt, wo wir hinfahren, wann wir was machen dürfen, etc. Weniger gut haben mir die Veranstalter gefallen, bei denen wir Jetski gefahren sind. Und das ist noch sehr lieb ausgedrückt, glaubt mir. Ich war wirklich sehr sauer, als wir zurück auf dem Boot waren, weil ich es als unverschämt empfand, so unfreundlich behandelt zu werden.
Die Tour wurde zu zwei Zeiten angeboten: Einmal ab 12 Uhr, um ordentlich Sonne zu tanken und braun zu werden, und ab ca. 14 Uhr, um romantisch in den Sonnenuntergang zu fahren.
Wir haben uns bewusst für die 14 Uhr - Tour entschieden und haben es absolut nicht bereut. David ist super braun geworden, trotz der späteren Zeit, und der Sonnenuntergang war richtig schön. :-)

Die Insel-Tour

Am Mittwoch haben wir uns entschlossen eine Tour mitten durch die Insel zu machen, um unserer Haut ein wenig Erholung von der Sonne zu gönnen.
Wieder wurden wir am Nachbarhotel abgeholt. Dieses mal ging aber alles glatt und wir konnten schnell unsere Plätze im Bus einnehmen. Leider waren nur noch hinten in der allerletzten Reihe zwei Plätze frei, wodurch wir den Reiseleiter leider nur schlecht verstanden haben und auch während der Fahrt nicht sonderlich viele Bilder aus dem Bus heraus machen konnten. Zu unserem Vorteil haben wir aber sehr häufig halt gemacht.
Den ersten haben wir  an einer Gaststätte kurz vor Tirajana gemacht. Man ging einige Treppenstufen hinunter und befand sich auf der Terasse der Gaststätte und hatte von dort einen wunderschönen Ausblick auf das Tal und die Stadt.


Von da aus sind wir die Serpentinenstraßen entlang um den Roque Nublo, das Wahrzeichen der Insel, gefahren. Dann haben wir die las Cuevas angeschaut. Das sind kleine Häuser, die in die Berge von Gran Canaria gebaut wurden. In Acusa erhielten wir die Möglichkeit in eines dieser Häuser hineinzuschauen und zu sehen, wie diese Familie dort lebt.



Dann ging es weiter nach Atenara um dort Mittag zu essen. Das Essen war im Preis der Tour mit inbegriffen und enthielt eine kleine Suppe, ein Hauptgericht, und wahlweise Obst oder ein Eis. Als Hauptgericht konnte man sich zwischen Fleisch, Fisch oder ein vegetarisches Gericht entscheiden.
Nachdem wir uns also gestärkt haben, ging es über Lanzarote (ja, der Ort heißt wirklich so. Verrückt oder?) nach Valleseco. Dort hatten wir ein bisschen mehr Zeit um die Stadt zu erkunden.



Nach Valleseco haben wir einen kleinen Aufenthalt in Teror gehabt. Dort hatten wir Zeit eine Kirche zu besichtigen und auf einem großen Parkplatz Echsen zu sehen. Von dort aus hatte man auch einen wunderschönen Ausblick auf das Tal. :-)
Nachdem wir in Teror waren, haben wir uns auch schon wieder auf den Heimweg nach Maspalomas gemacht. Dazu haben wir einen kleinen Umweg über Las Palmas genommen und sind dann auf Gran Canarias einziger Autobahn zurück in den Süden gefahren.

Insgesamt muss ich sagen, dass der Ausflug sein Geld wirklich wert war. Allerdings mag ich es nicht lange im Bus zu sitzen und dann nur ca. 30 Minuten eine Stadt sehen kann. Ein zweites Mal würde ich diese Tour nicht buchen, aber den Weg mit einem Mietauto abfahren, denn dieser ist wirklich super! Man kann an einigen Stellen mal kurz anhalten und wunderschöne Bilder machen (Zum Beispiel vom Tal der Tausend Palmen). Die Städte waren super schön und genau so, wie man sich spanische Städte vorstellt. Das hätte ich vorher niemals gedacht. :-)


Puerto de Mogán und die Delfintour

An diesem Tag ging es für uns beide relativ früh los zur Haltestelle, wo sich die "Bus-Problematik", wie ich sie liebevoll nenne, wieder zeigte. Nachdem wir diese aber gemeistert haben, ging es für uns los nach Puerto de Mogán, wo wir uns den Markt am Hafen anschauen konnten. Als wir um 9:00 Uhr dort ankamen, mussten wir allerdings feststellen, dass der eigentliche Markt erst um 10:30 anfing. Viele Stände hatten ihre Sachen aber schon aufgebaut, sodass wir schon einige Eindrücke sammeln konnten. Nach dem wir dort sehr lange auf dem Markt herumgelaufen sind, hatten wir noch ca. 2 Stunden Zeit, bis es erneut auf den Katamaran ging.
Wir haben uns in ein kleines Café gesetzt und erst einmal richtig gefrühstückt, da wir im Hotel leider nicht die Möglichkeit hatten.
Danach haben wir uns den Hafen von Puerto de Mogán angeschaut. Übrigens, diese Stadt wird auch das Klein-Venedig von Gran Canaria genannt! :-)




Um 14 Uhr startete der Katamaran also erneut, um auf Delfin-Suche zu gehen. Dieses mal waren neben der Getränke auch ein Mittagessen inklusive, worauf David und ich super Hunger hatten! Dort gab es einen kleinen Salat als Vorspeise, Hähnchen und typisch gran canarische Kartoffeln mit einheimischer Sauce.
Nach dieser Stärkung, haben wir es uns wieder oben bequem gemacht und wir sind weiter auf das offene Meer gefahren. Dort haben wir ca. 1 1/2 Stunden nach Start wirklich viele Delfine gesehen! :-)

Ich muss sagen, dass mir diese Tour persönlich am Besten gefalle hat. Bei der Buchung habe ich gedacht, dass es bestimmt schön ist Mogán gesehen zu haben und, dass es nicht schlimm wäre, wenn wir dann auf dem Meer keine Delfine sehen würden. Hinterher habe ich dann aber erfahren, dass die Chance Delfine zu sehen bei 80-90 % liegt. :-)
Da wir bereits um 9:00 in Puerto de Mogán waren und der Katamaran um 14:00 Uhr abfuhr, hatte man in dieser Stadt eine Menge Zeit den Markt und auch die Stadt selbst zu entdecken. :-)

Kommentare

  1. oh wie wundervoll die bilder. ich liebe das letzte. <3 und dankeschön. ich hätte nur gerne mal die sonne in meinem zimmer ;)
    liebe grüße. Monika

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    1. vielen lieben dank! Freut mich, dass sie dir gefallen :-)

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  2. wow! die bilder sind unglaublich schön !

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